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📜 Hintergrund & Story

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📜 Prolog

„Die Ordnung der Welt wurde durch den Kreislauf von Schöpfung und Vergehen bewahrt."

Über diese Ordnung wachten zwei Götter – einer über das Licht, einer über die Dunkelheit. Mehr als alle anderen geachtet und geliebt, beschlossen sie, sich der materiellen Welt der Menschen anzunehmen und ihnen eine große Zukunft zu schenken.

So wurden Deva (das Licht) und Asura (die Dunkelheit) auf die Erde gesandt, um den Menschen beim Aufbau einer blühenden Zivilisation zu helfen. Von diesem Tag an nannte man die Menschen Gaianer – nach ihrem Ursprung, auf den sie für immer stolz sein sollten: Gaia.

Die Zeit verging, die Gaianer fanden Frieden und Freiheit, und ihre Zivilisation begann zu erblühen.

Doch eines Tages erschien eine Hexe. Sie praktizierte schwarze Magie und wollte die Welt zu ihrer eigenen machen. Mit dem Versprechen großer Macht scharte sie Anhänger um sich und wurde immer mächtiger. Der Frieden begann zu bröckeln – ihre Macht war so gewaltig, dass Deva, Asura und die Gaianer sich vereinen mussten, um sie aufzuhalten.

Nach einem langen Kampf wurde die Hexe endlich gefangen und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Der Frieden kehrte nach Gaia zurück.

Doch einige Jahrzehnte später regte sich in Gaia eine neue Bewegung – und der Weltfrieden war aufs Neue in Gefahr …

🌑 Kapitel 1 – Fluch der Torheit

Deva und Asura, von den Göttern selbst gesandt, halfen den Gaianern beim Aufbau ihrer neuen Welt. Sie brachten ihnen Technologien und Wissen, um sie zu leiten. Eines Tages erzählten sie den Gaianern die Geschichte vom Untergang ihrer Vorfahren – und die Gaianer waren zutiefst erschüttert.

Ihre Vorfahren, einst „die Alten" genannt, hatten unter der Führung der Apostel eine glänzende Zivilisation errichtet. Mit ihrem Wissen bauten sie Warp-Tore, die sie überallhin reisen ließen – sogar zu den Göttern selbst. Doch ihr Reichtum an Wissen brachte Arroganz und Gier, und schließlich lehnten sie sich gegen die Götter auf, die sie doch mit Gnade behandelt hatten.

Die Götter ließen das nicht ungestraft: Sie beschworen den grässlichen Gott der Zerstörung – Schumarz –, der jeden einzelnen der Alten vernichtete und ihre Zivilisation aus Gaia tilgte.

Danach belegten die Götter die verbliebenen Menschen mit dem „Fluch der Torheit", damit sie nie wieder aus Hochmut über ihr Wissen gegen die Götter aufbegehren würden. Und sie ließen hässliche Monster auf Gaia los, um das bequeme Leben der Menschen zu stören.

„Wie unwissend wir waren! Wie arrogant! Um ein Haar hätten wir ewig in der Dunkelheit leben müssen – wegen unseres eigenen Fehlers."

Von nun an leiteten Deva und Asura die Gaianer zu einem friedlichen Leben. Zwei Religionen entstanden: der „Pfad von Brighton", der den Gott des Lichts (die Schöpfung) verehrt – und der „Dusk", der den Gott der Dunkelheit (das Vergehen) verehrt.

Beide Religionen schufen eine Bibel, in der alles niedergeschrieben wurde, damit sich die Geschichte nie wiederhole. Und doch – irgendetwas stimmte nicht. Irgendetwas beunruhigte alle. Irgendetwas war im Begriff zu geschehen …

🧙‍♀️ Kapitel 2 – Die Hexe

Tausende Jahre nachdem Deva und Asura nach Gaia herabgestiegen waren, lebte in einer kleinen Stadt nahe Rondo ein junger Mann.

Als Jäger begegnete er einer Reisenden, die nach dem Weg zu einem Gasthaus fragte. Er bot an, sie in die nahe Stadt zu begleiten. „Auf dem Weg wechselten sie kein einziges Wort" – doch zwischen ihnen lagen vielsagende Blicke, und die Frau lächelte geheimnisvoll.

In der Stadt vertiefte sich ihre Verbindung rasch: „Es dauerte nicht lange, und sie sprachen miteinander. Es dauerte nicht lange, und sie lachten zusammen. Schließlich lebten sie zusammen."

Doch ihre Herkunft war bedeutsam: Der Mann war ein Deva und Bürgermeister der Stadt. Die Frau eine Asura, die aus ihrem Stamm verbannt worden war – weil sie verbotene Magie praktizierte.

Gemeinsam entdeckten sie, dass ihre vereinte Magie weit stärker war als die eines Einzelnen. Also kehrten sie der Gesellschaft den Rücken und trainierten. Doch das hatte einen furchtbaren Preis: „Für die große Macht, die sie gewannen, verloren sie jedes Mal einen Teil ihres Verstandes, wenn sie ihre vereinte Magie einsetzten."

Ihr Abstieg in den Wahnsinn führte dazu, dass sie Dörfer und Städte verwüsteten – Hinrichtungsbefehle folgten. Der Ehemann erlangte kurz seine Klarheit zurück und wollte eingreifen, doch „sie hatte allen Verstand verloren und tötete sogar ihren Mann ohne zu zögern."

Dies war der Moment, in dem das Zeitalter der „Hexe" begann.

Kapitel 3 – Sturm der Wahrheit

Die furchterregende Macht der Hexe versetzte ganz Gaia in Angst. Man erzählte, sie habe ein mächtiges Monster, das eine ganze Stadt zerstören wollte, mit einem einzigen Schlag getötet.

Gerüchte behaupteten sogar, sie könne die Toten wiedererwecken – ob wahr oder nicht, blieb ungewiss. Sicher schien nur: Sie nutzte ihre Kräfte zur Zerstörung.

Als Asura war die Hexe eine Apostelin des Gottes. Ihre Taten machten sie zur Verräterin, zur Gottlosen. Trotz ihrer Verbannung versuchten Deva und Asura, ihre wahre Identität geheim zu halten, um die Weltordnung zu bewahren – doch das erwies sich als unmöglich.

Immer mehr Anhänger nahmen ihre Lehre an. Und dann verkündete die Hexe der Welt ihre „Wahrheit", die sich rasend schnell verbreitete:

„Die gesamte Geschichte Gaias ist eine Lüge. Alles, was bis heute geschah, ist verdreht! Es gibt keine Götter."

Deva und Asura, so behauptete sie, besäßen lediglich besondere Fähigkeiten – keine göttliche Natur. Die alten Gaianer hätten eine hochentwickelte Zivilisation errichtet, bevor sie für ihre Rebellion vernichtet wurde. Deva und Asura aber hätten diese Technologie ausgenutzt, statt ihr Wissen zu teilen – und die Wahrheit verborgen, um ihre Privilegien zu wahren.

🔥 Kapitel 4 – Hexenjagd

Die vereinten Streitkräfte von Deva, Asura und Gaia schritten zur Tat. Zuerst verboten sie jedem, Geschichten über die Hexe zu erzählen. Danach begann die eigentliche Jagd.

Ihre besten Truppen sollten die Hexe lebendig fangen. Ihre Anhänger verteidigten sie natürlich – und so starben viele unnötige Tode.

Obwohl Devas stärkste Tempelritter und Asuras geschickteste Assassinen ausgesandt wurden, hielten die Hexe und ihre Gefolgsleute stand. Berichte erzählen, sie habe während der Jagd eine Magie entfesselt, die „sogar den Himmel spaltete".

Es war ein langer Kampf, doch am Ende konnte die schiere Übermacht nicht bezwungen werden – die Hexe wurde gefangen genommen.

Man führte sie vor Gericht und verurteilte sie zum Tod auf dem Scheiterhaufen, wegen ihrer Zerrüttung der Welt. Auf ihre Fragen nach der „Wahrheit" gingen die Richter nicht ein – sie bestätigten sie nicht, und sie bestritten sie nicht.

Viele sahen zu, wie sie brannte. Manche sagen, in ihren letzten Momenten habe sie jedes Lebewesen der Welt verflucht. Andere sagen, sie habe kein Wort gesagt – nicht einmal geschrien.

Seit jenem Tag wird die Geschichte der „Hexe" von Generation zu Generation weitergegeben. Und noch heute lässt das Wort „Hexe" ganz Gaia erschauern – ein Synonym für die Furcht.

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